Konfliktmoderation

„Konflikte als Chancen schätzen lernen“

 

Konflikte zu vermeiden ist in der Regel nicht möglich – allerdings nicht einmal wünschenswert, denn das hieße, auf ihr innovatives Potenzial zu verzichten. Natürlich sind Konflikte nicht per se positiv und konstruktiv, denn wenn sie nicht zufriedenstellend geklärt werden, können sie in einen zerstörerischen Kreislauf führen.

Jeder Mensch erlebt Konflikte mit sich selbst, mit anderen Menschen, in Gruppen und am Arbeitsplatz. Entscheidend ist, wie wir mit Konflikten umgehen. Ungeklärte Konflikte können in einen Teufelskreis aus nicht endendem Streit führen. Diese daraus resultierende Situation bindet Energien und führt zu Unsicherheiten und Entscheidungshemmungen.

Ihre produktive Seite beinhaltet Entwicklungschancen. In der Konfliktmoderation bieten wir als unparteiische Dritte den Konfliktparteien die Unterstützung als Vermittlerinnen an.

 

Unser Ziel besteht darin, allen Beteiligten Klarheit über Grund und Struktur der Auseinandersetzung zu vermitteln und sich der Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst zu werden.

Konfliktmoderation ist für die Strukturierung der Konfliktbearbeitung zuständig, nicht aber für die inhaltliche Lösung. Sie ist eine Art professionalisierte Form der Alltagsverständigung. Es geht also um Verständigung und die Darstellung und das Gehört-werden von Sachverhalten, von innerem Erleben von Personen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine Konfliktmoderation ist also nicht an sich Konflikt lösend, sie wird nicht ohne Weiteres wieder eine Situation voller Harmonie herstellen. Die Aufgabe ist vielmehr, eine Art „Heilungsraum“ für verletzte Beziehungsstrukturen zu schaffen, in dem die Menschen sich wieder angstfreier begegnen können.

Angestrebt wird  eine einvernehmliche Konfliktklärung, durch die die Konfliktparteien Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft entwickeln können.

Vorgehensweise:

Am wichtigsten ist als erstes die Vereinbarung über einen eindeutigen Auftrag. Eine Konfliktmoderation kann  nur erfolgen, wenn es bei allen ein Problembewusstsein über den oder die Konflikte gibt, es einen ausreichenden Zeitrahmen gibt, die Rolle des/der Moderator/in bei allen klar und anerkannt ist und es ein vereinbartes Ziel gibt.

 

Unsere Methoden sind die des Strukturierens und Prozesse transparent machens, des aktiven Zuhörens, aber auch die Konfliktbearbeitung mittels Methoden aus dem NLP, der systemischen Beratung, Rollenspielen aus dem Psychodrama, der Themenzentrierten Interaktion (TZI), sowie auch aus dem „Theater der Unterdrückten“ von Augosto Boal und der Mediation.