Unser Selbstverständnis

ProSys

 

Prozessorientiert bedeutet für uns:

  • Achtsamkeit in den Mittelpunkt zu stellen,
    sowie emanzipatorisch und kreativ vorzugehen
  • Uns von einer transgender und transkulturellen Haltung leiten zu lassen
  • Einen Veränderungsprozess auf Augenhöhe zu begleiten
  • Ressourcen zu stärken und eher lösungsorientiert zu denken – Ziele im Prozess dürfen sich ändern
  • Eine Sensibilisierung hin zu mehr Vielfalt in den Wahlmöglichkeiten zu unterstützen
  • Uns als Beraterinnen immer wieder selbst zu hinterfragen und gegenseitig zu begleiten

System hinterfragend bedeutet für uns:

  • …, dass  Familie und Gesellschaft uns in unserer Kindheit und Jugend prägen. Dadurch bedingte Verhaltensmuster, die früher für uns hilfreich waren,
    behindern uns jedoch manchmal in der späteren persönlichen Entwicklung.
    Soweit, dass sie Leiden und Beschwerden verursachen können.
    Diese Muster gemeinsam anzuschauen und zu verändern – wenn dies gewollt wird – sehen wir als  unsere Aufgabe an.
  • Eine systemkritische Haltung, die sich auf familiäre, strukturelle wie auch gesellschaftliche Systeme bezieht.

Als Frauenkollektiv arbeiten wir seit 2006 zusammen:

  • Unsere persönlichen jahrelangen Erfahrungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen, Wohn- und Hausprojekten, Kollektiven sowie
    den verschiedensten Gruppen bilden unseren Erfahrungsschatz und Ausgangspunkt.
    Dies hat uns zu unseren breitgefächerten professionellen Ausbildungen motiviert. Spezialisierungen können den individuellen Selbstdarstellungen entnommen werden.
  • In der Beratung können je nach Aufgabenstellung unterschiedliche Konstellationen aus unserem Team entstehen.
  • Wir sind mit Anderen vernetzt, die beratende Unterstützung anbieten und arbeiten ggf. mit ihnen zusammen.
  • Wir nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und organisieren kollegialen Austausch.
  • Unser ganzheitlicher Ansatz in den klientenzentrierten Gesprächen ist die
    sog. „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Wir arbeiten als Kollektiv, das bedeutet, es gibt unter uns keine Hierarchien
und wir gehen solidarisch mit unseren unterschiedlichen Lebensrealitäten um.
Miteinander praktizieren wir Intervision – mehrere Köpfe bilden eine Schwarmintelligenz – die sehr hilfreich sein kann.
Bei Entscheidungen innerhalb des Teams streben wir Konsensentscheidungen an.
Diese Art des „anderen Arbeitens“ verstehen wir als einen von vielen  Gegenpolen zum bestehenden gesellschaftlichen System.