Coaching

Beim Coaching ist der erste wichtigste Schritt der, dass die Ratsuchenden sich Unterstützung von außen holen wollen.

Coaching ist eine methodenvielfältige Form von Prozessberatung, dabei geht es um Dialog nicht Belehrung.

Probleme erkennen, sie greifbar machen, Wahlmöglichkeiten ausloten, Perpektivenwechsel einnehmen und Lösungswege suchen, Klärungshilfe bei Motivationen, Hintergründe, Ziele und Werte – all das macht ein Coaching aus. Es gibt keine fertigen Konzepte. Es wird – basierend auf die mitgebrachten Ressourcen – am Veränderungsprozess gemeinsam gearbeitet, Umsetzungspläne kreiert, die dann nach dem Ausprobieren in der Praxis erneut reflektiert werden.

Wir wollen beim Coaching  eine Atmosphäre schaffen, in der jeder „Fehler“ als Lernchance begriffen wird, in der mensch sich „mehr traut“. Wenn „richtig“ und „falsch“ weitgehend ausgeblendet werden, wird mehr experimentiert. Wenn die Atmosphäre kreativitätsfördernd ist, führen auch improvisierte Inputs zu allgemeinem Lerngewinn.

 

Wir wollen im Coaching nicht einem vordergründigen Effizienzdenken aufzusitzen. Wir machen Angebote und fragen immer individuell und situationsbezogen: „Was davon ist brauchbar?“ Wir fragen nicht: „Wie kann ich ein Problem so schnell und energiesparend wie möglich lösen?“ Für uns ist Coaching kein Management und kein Controlling. Wir fragen: „Wie kann ich eine gute Lösung finden, die den Beteiligten und dem Problem angemessen ist? Welcher Aufwand ist erforderlich und wie bin ich/wir bereit, ihn zu leisten?“ Wir fragen nach Entscheidungen, nach Werteabwägungen und setzen nicht das Primat der Ökonomie als gegeben voraus.

 

Der wichtigste Grund für das Gelingen eines Coachings ist jedoch das gute Verhältnis unter allen Beteiligten, das auf gegenseitiges Vertrauen, Wertschätzung, Authentizität, Transparenz und Empathie basiert. Wir bemühen uns, das alles einzulösen. Sollte uns das nicht gelingen, ist Wertschätzung, Authentizität und Transparenz das, was wir auf jeden Fall praktizieren wollen.